Kollenz, Karin R.; Historic roots and socio-economic consequences of the separatist movement in Quebec: Purcell, H. D., Matis, H.; (in English) Das Ziel dieser Arbeit ist es festzustellen, ob die politische Instabilitat die Wirtschaftsentwicklung Quebecs beeinflusst hat. Dazu wird eine mogliche Korrelation zwischen politischen Ereignissen, die Instabilitat verursachen konnten, und der Entwicklung von Wirtschaftsdaten untersucht. Im ersten Teil der Arbeit wird die Entstehung der Unabhangigkeitsbewegung nachvollzogen, wobei historisch bedingte Unterschiede zwischen Quebec und dem Rest von Kanada, sowie deren Ursachen aufgezeigt werden. Im zweiten Teil wird die Entwicklung der Wirtschaftsdaten von Quebec seit ca. 1960 analysiert. Bruttosozialprodukt, Investitionen, Konsumausgaben und Arbeitslosenraten werden untersucht und deren Entwicklung mit der von Ontario und dem kanadischen Durchschnitt verglichen. Aufgrund der Wichtigkeit des sprachlichen Aspektes werden sprachokonomische Theorien angewandt, um die wirtschaftlichen und demolinguistischen Auswirkungen der Sprachgesetzgebung festzustellen. In der Schlussfolgerung wird zusammengefasst, dass die durch die Unabhangigkeitsbestrebungen verursachte politische Instabilitat keine langfristigen Auswirkungen auf die soziookonomische Entwicklung Quebecs hatte. Kurzfristig wurden die Wirtschaftsdaten von der Oktoberkrise von 1960 und dem Referendum 1995 negativ beeinflusst. Der linguistische Sonderstatus Quebecs, der durch die Sprachgesetzgebung von 1977 weiter akzentuiert wurde, und historisch bedingte Unterschiede zwischen der franzosischsprachigen katholischen und der englischsprachigen protestantischen Bevolkerung sind wichtigere Grunde fur die Unterschiede zwischen den wirtschaftlichen Entwicklungen in Quebec und jenen in Ontario, bzw. dem Rest von Kanada. (Autorenreferat), Dissertation, Wirtschaftsuniversitat Wien [Text] [View with Perseus links] (3.89)
Petsche, Alexander; Die Kosten eines Beitritts Ungarns zur Europaischen Union: (in German) Als Hauptargument gegen eine Osterweiterung der Europaischen Union werden oft die damit verbundenen Kosten angefuhrt. Unter Kosten wird in diesem Zusammenhang die Mehrbelastung des EU-Budgets durch den Beitritt der ehemals kommunistischen Staaten verstanden. Diese Mehrkosten wurden vor allem aufgrund der Transfers aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Strukturfonds an die neuen mittel- und osteuropaischen Mitgliedstaaten entstehen. Bis dato wurden nur einige wenige Untersuchungen von namhaften Okonomen durchgefuhrt. Diese Arbeit versucht, eine Lucke fur den Beitrittskandidaten Ungarn zu schliessen. In der Kostendiskussion gehen die Vorteile einer Osterweiterung bzw. die Kosten einer Nicht-Erweiterung meistens unter. Das mag damit zusammenhangen, dass die Vorteile einer Osterweiterung, die sowohl okonomischer als auch politischer Natur sind, sich viel schwerer quantifizieren lassen, als die Haushaltsplanung der EG. Wie bei allen okonomischen Entscheidungen, so auch hier, konnen aber auf Grundlage der Kosten allein, keine rationellen Entscheidung getroffen werden. Die Kosten mussen den Nutzen, auch wenn sie nicht so leicht zu quantifizieren sind, gegenubergestellt werden. Deshalb sollen die Vorteile einer Erweiterung zumindest nicht unerwahnt bleiben. Folgende Arbeit geht, als Teil eines Gesamtprojektes an der Wiener Wirtschaftsuniversitat zum Beitritt Ungarns zur Europaischen Union unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Fink, dem Kostenargument fur den ungarischen EU- Beitritt auf die Spur. Der erste Teil stellt die Systematik des EG-Budgets dar. Der zweite Teil beleuchtet kritisch die einigen wenigen bis dato gemachten Berechnungen und zeigt neue Ansatze auf. Schlussendlich werden die potentiellen Nutzen einer Osterweiterung kurz erwahnt. (Autorenreferat), Working Paper, Wirtschaftsuniversitat Wien [Text] [View with Perseus links] (3.42)
Griller, Stefan; Ein Staat ohne Volk?: (in German) Seit Marz 1996 tagt die in Art N Abs 2 des Vertrages uber die Europaische Union (EUV) vorgesehene Regierungskonferenz. Neben einer Fulle von Detailreformen steht dort auch ein Umbau der Fundamente der westeuropaischen Integrationsentwicklung seit dem 2. Weltkrieg auf der Tagesordnung. Demokratisierung der Union, Erhohung der Transparenz und Effizienz der Entscheidungsmechanismen, nicht zuletzt zur Vorbereitung auf eine mogliche Verdopplung der Mitgliederzahl O das sind die Kristallisationspunkte der Debatte. Darin eingeschlossen sind die Fragen: Braucht die EU eine Verfassung? Soll sie zu einem Bundesstaat weiterentwickelt werden? Soll das Europaische Parlament zusammen mit oder statt dem Rat der EG zum zentralen Rechtsetzungsorgan werden? Fehlt nicht ein Europaisches Volk als zentrale Voraussetzung solcher Veranderungen? Es erscheint in Anbetracht der hochst unterschiedlichen Ausgangspositionen der Mitgliedstaaten heute sehr zweifelhaft, ob in diesen Punkten weitreichende Ergebnisse erzielbar sein werden. Was immer das Resultat sein wird: Orientierung ist notig, sei es zur besseren Fundierung von Verhandlungspositionen, sei es zur Beurteilung des Ergebnisses der Konferenz, sei es zur Festlegung der Desiderate fur die Entwicklung der nachsten Jahrzehnte. Eine solche Orientierung erfordert die Besinnung auf Grundfragen der Organisation von Staat und internationaler Gemeinschaft. (Autorenreferat), Working Paper, Wirtschaftsuniversitat Wien [Text] [View with Perseus links] (3.40)
Unknown; Swiss Texts (17th-18th century): Manuscript volume containing 16 texts on Switzerland, 17th-18th century, bound together, comprising: <BR>(1) Fraubrunnen, ein Cahier anzeigend die Ortschaften, wo das Closter Gebuhren zu beziehen hat (17th century-18th century, 6 leaves); <BR>(2) Vorred uber Das Urbarbuch des Schydtwaldts Schwarzenburg und Guggisberg ansehend (dated 10 Apr 1646, 3 leaves); <BR>(3) Besatzungen Der Herren Schultheissen, Seckelmeistern, Venneren, Landtvogten auf Habsburg und Gubernatoren ab anno 1669-1880 (17th century-18th century, 7 leaves); <BR>(4) Abschiedt gepflogener vnderhandlung in der Statt Mullhausen de anno 1625 (17th century, 9 leaves); <BR>(5) Ausszug betreffend Der Statt Bern hanbendes prae-eminentzrecht in der Herschafft Schwartzenburg 1669 (dated 17 Nov 1669, 8 leaves); <BR>(6) Relatio Actorum In der streitigen Frage ob ein lobl. Statt Bern oder Solothurn das jus superioritatis territorialis oder Oberherrligkeit auff dem Bucheggberg vnndt zugehorigen Orten zu praetendieren besser befugt seye (17th century-18th century, 12 leaves); <BR>(7) Gutachten der juristischen Facultat zu strasbourg uber diese Angelegenheit 1653 (dated 15 Oct 1653, 15 leaves); <BR>(8) Beider lobl. Evangl. Statten Zurich und Barn Abgesandter vehrnere errinerung uber ihren gegenbricht vom 3-13 Marz 1659 (1659, 11 leaves); <BR>(9) Memoires addresses au gouvernement sur les rentes viageres (17th century-18th century, 5 leaves); <BR>(10) Abschrifft der Fryheitt Keysers Sygmunds Den IX Alten Orten Gegeben. 1418 (17th century-18th century, 4 leaves); <BR>(11) Maximilians Bestatigung 1487 (17th century-18th century, 2 leaves); <BR>(12) Basel juridisch bedencken wegen Bucheggberg, Bern Solothurn 1653 (dated 6 Oct 1653, 9 leaves); <BR>(13) Freymuthige Gedanken im Aprill und Marz 1783 wegen der Burger besatzung (1783, 12 leaves); <BR>(14) Niclaus Lewenbergers, des Bauern Anfuhrers In ihrer Rebellion Process 1753, mit einem doppelten Bildniss desselben und dem Bildnisse des Entlibuchens Schybi (18th century, 12 leaves + 3 printed pages); <BR>(15) Offizieller Bericht der Berner Regierung uber den Bauernaufstand 1753 (1753, 16 leaves); <BR>(16) Bundt zwuschen dem Hertzog vss Sauoy und einer Stadt Bern ains denne dem Bischoff vnd Capitel zu Sitten vnd den Patrioten zu Wallis andertheils. 1446 (17th century-18th century, 10 leaves). [Text] [View with Perseus links] (5.29)
Unknown; Swiss Peasants War, 1653: Manuscript volume, 17th century: Diplomatische Actenstucke mit dem zu Zurich 1653 gedruckten Verlaufe des Bauernkrieges correspondierend (papers on the Peasants' War in Switzerland). [Text] [View with Perseus links] (2.89)
AIGON, Aline; Transformations hyperboliques et courbes algebriques en genre 2 et 3: Le theoreme d'uniformisation de Poincare-Koebe permet d'affirmer que toute surface de Riemann compacte de genre $g>1$ est un quotient du demi-plan de Poincare par un groupe Fuchsien. D'un autre cote, une surface de Riemann est aussi une courbe algebrique complexe. En genres 2 et 3, ces courbes peuvent toujours etre realisees comme des courbes planes, i.e l'ensemble des zeros d'une equation polynomiale homogene a coefficients complexes $P(x,y,z)=0$. Dans cette these, on s'interesse au lien explicite entre ces deux descriptions pour les surfaces de genres 2 et 3 ayant des automorphismes non-triviaux. En genre 2, on s'interesse d'abords aux surfaces ayant une involution non-triviale. On decrit la correspondance entre les actions de deux groupes operant l'un sur les structures algebriques, l'autre sur les structures hyperboliques de ces surfaces. La relation liant ces deux groupes permet d'interpreter en terme de twists de Dehn et demi-twists les relations entre les differents revetements ramifies au dessus de cinq points de $\mathbb{P}^1(\mathbb{C})$, avec notamment une lecture sur les equations de certains twists de Dehn. On fait une etude similaire pour des surfaces ayant un automorphisme d'ordre 3. On etudie ensuite des familles speciales algebriques, definies par moins de parametres que l'espace ambiant (sans que cela corresponde necessairement a la presence d'automorphismes supplementaires). On s'interesse enfin a des familles reelles. On montre notamment que les differents groupes permettent d'exprimer des relations algebrico-geometriques entre surfaces ayant des types topologiques pour la partie reelle differents. En genre 3, nous etudions les relations entre les equations des quatre revetements doubles de genre 3 d'une courbe de genre 1, ramifies au dessus de quatre points donnes et montrons comment on peut aussi en decrire la structure hyperbolique dans le cas ou ils sont paves par deux hexagones hyperboliques droits. ---------- The uniformization theorem of Poincare-Koebe states that any smooth compact Riemann surface of genus $g>1$ is a quotient of the upper half-plane by a Fuchsian group. On the other hand, a Riemann surface is also a complex algebraic curve. In genus 2 and 3, these curves can always be realized as plane curves, i.e as the set of zeros of a homogeneous polynomial equation $P(x,y,z)=0$ with complex coefficients. In this thesis we deal with the explicit link between these two descriptions for surfaces of genus 2 and 3 with non-trivial automorphisms. In genus 2, we first deal with surfaces having a non-trivial involution. We describe the correspondence between the actions of two groups, the first acting on the algebraic structures, and the second on the hyperbolic structures of these surfaces. The relation between these two groups enables us to interpret in terms of Dehn twists and half-twists the links between the covers branched over the same five distinct points of $\mathbb{P}^1(\mathbb{C})$. In particular, the action of some Dehn twists can be read on the equations. A similar study is done for surfaces having an order 3 automorphism. We then study special algebraic families, in which the surfaces are defined by a smaller number of parameters than those of the ambient spaces (but not having necessarily more automorphisms). We then deal with real families. We show in particular that the various groups enable us to describe the algebraic and geometric links between surfaces whose real components have different topological types. In genus 3, we study the relations between the equations of the four genus 3 double covers of a genus 1 curve branched over four given points. We also describe the relations between their hyperbolic structure when they are tiled by two right-angled hyperbolic hexagons. [Text] [View with Perseus links] (0.80)
(in English) Size : 15.5 long / Condition : no case / Demo model marked on rear "This rule is intended for use in conjunction with Blundell Demo aids.Other slide rules are available for advanced students." / Inscribed : S143/5E, Scales A,B,C,D,C1,L,K [Text] (6.28)
Kandinsky, Vasily; Amsterdam - View from the Window (Amsterdam - Blick aus dem Fenster): Oil on board [Image] (6.14)
Beuys, Joseph; multiples, Print: V aus Zeichen aus dem Braunraum (V from Signs from the Brown Space): Beuys, Joseph, V AUS ZEICHEN AUS DEM BRAUNRAUM (V FROM SIGNS FROM THE BROWN SPACE), (1984), offset lithograph on paper, Collection Walker Art Center, Alfred and Marie Greisinger Collection, Walker Art Center, T. B. Walker Acquisition Fund, 1992 [Image] (5.78)
Chiang, Dar-Yun; Parsimonious modeling of inelastic systems: Analytical modeling of one-dimensional hysteresis and general multi-axial cyclic plasticity is studied, with particular emphasis on the parsimony of model parameters and the physical consistency of model behavior. General criteria for good models are proposed to provide guidelines to the modeling studies conducted in this research. Various one-dimensional hysteretic models are examined in detail, including both deteriorating and non-deteriorating models. A general formulation for modeling of degrading systems is presented based on the formulation of the Distributed-Element Model (DEM) and the introduction of a damage index function. A new class of deteriorating Masing models, whose behavior can be completely described by a few simple mathematical rules and the extended Masing rules, is also developed to substitute for a special class of deteriorating DEMs, so that their applicabilty to system identification studies is improved. The one-dimensional DEMs are extended to the multi-dimensional case for constitutive modeling of cyclic plasticity, while preserving the concept of modeling plasticity by an assemblage of simple ideal elasto-plastic elements. In the generalization, a new invariant-yield-surface theory is proposed, in which no kinematic hardening rule is needed to account for the subsequent yielding and strain hardening behavior. A general theory is also developed to elucidate some important properties of material behavior based on the proposed multi-dimensional DEMs. The establishment of the theory provides instructive insight into the elastic-plastic response mechanisms of real materials under complicated loading conditions. Based on the insight, the Masing rules for one-dimensional hysteresis are extended to the multi-dimensional case by introducing a composition of plane-geometry transformations to a response formula developed for initial loading. This transformation method serves as an efficient way of implementing the classical multi-yield-surface theory with the Mroz kinematic hardening rule. Validity of the new formulations are confirmed by comparison with experimental results from the literature. [Text] [View with Perseus links] (3.48)
Schmid, Ute; Programmieren durch analoges Schliessen: Es wird ein Ansatz zum Programmieren durch analoges Schliessen dargestellt, der auf dem Konzept rekursiver Programmschemata basiert. Ist kein hinreichend ahnliches Beispiel zu einem aktuellen Problem vorhanden, so werden solche Schemata induktiv aus Ein-Ausgabe-Beispielen aufgebaut. Das Gedachtnis ist hierarchisch organisiert, indem ausgehend von konkreten Programmschemata generalisierte Strukturen gebildet und gespeichert werden. Beim analogen Schliessen werden folgende Teilprozesse modelliert: Die Ahnlichkeit zwischen einem aktuellen Problem und bereits gelosten Beispielen wird uber ein strukturelles Distanzmass auf (Term-)Baumen bestimmt. Dieses Ahnlichkeitsmass definiert gleichzeitig die Modifikationen, die notwendig sind, um ein Beispielprogramm an die neuen Anforderungen anzupassen. Bei erfolgreichem analogem Transfer wird das neu inferierte Schema sowie eine uber Beispiel und aktuelles Problem generalisierende Struktur in das Gedachtnis eingefugt. Das Problem des analogen Transfers bei nicht-isomorphen Strukturen wird diskutiert und es werden Losungsideen aufgezeigt. Der Ansatz ist als erster Prototyp in Lisp implementiert. We propose an approach to programming by analogy which is based on the notion of recursive program schemes. If there are no examples with sufficient structural similarity to a new problem, the program scheme is inferred from the scratch using induction over input-output examples. Program schemes are stored in a hierarchically organized knowledge structure by constructing generalized schemes from concrete programs. Our approach handles the following processes of analogical reasoning: Similarity between new problems and example solutions are calculated by a structural measure defined on trees. In addition, this similarity measure defines which modifications have to be performed to adapt the example solution to the new problem. In case of succesful transfer the new solution together with a generalized structure are stored in memory. The problem of handling non-isomorphic structures is discussed and possibilities for handling transfer in such cases are proposed. Our approach is implemented as a first prototype in Lisp. [Text] [View with Perseus links] (2.31)
Moore, Jim; The evolution of reciprocal sharing: Genetical models of the evolution of reciprocal altruism (as distinct from cooperation, mutualism, or nepotism) have difficulty explaining the initial establishment of an altruist gene in a selfish deme. Though potential mechanisms have been suggested, there is an alternative: much "altruistic" behavior may in fact be purely selfish in origin and consequently reciprocity need not be invoked to provide a selective benefit to the actor. _Sharing_ and _helping_ are fundamentally different behavior categories and should not be confused. Patterns of resource sharing in chimpanzees correspond to predictions made by a selfish model but not to those of a reciprocal altruism model, and many observations of human gift exchange are consistent with the selfish, but not the altruistic, model. This suggests that presumed hominid meat exchange may have been the result of competition, not altruism or even cooperation, and that evolutionary models of "altruistic" behavior should be treated with caution. [Text] [View with Perseus links] (0.66)
Frantisek Brabec, Hanan Samet; PR k-d Tree Demo: Recursively decompose the underlying space into two equal area blocks until each block contains at most one data point. The partition axes are cycled in the order x , y , x , y , ... The partition positions are independent of the data. [Text] [View with Perseus links] (2.31)
Weiler, Dirk; Selbsttest und Fehlertoleranz mit zugelassener milder Degradation in integrierten CMOS-Sensorsystemen: Prof. Dr. Ing. Axel Hunger, Prof. Bedrich J. Hosticka, Ph.D.; (in German) In dieser Arbeit wird eine Erweiterung bisheriger intelligenter Sensorsysteme, basierend auf Anforderungen aus der Industrie nach steigender Leistung und erweiterten Systemfahigkeiten, vorgestellt. Die hier untersuchte Erweiterung stellt zusatzliche Funktionen zur Erhohung der Betriebssicherheit im Fehlerfall zur Verfugung. Ein so erweitertes Sensorsystem beinhaltet eine Selbsttestfunktion mit Fehlererkennung, Fehleranalyse, Fehlerbeseitigung und Fehlersignalisierung. Ziel der Erweiterung ist es, Gefahren verursacht durch technische Systeme, die Messergebnisse von einem so erweiterten Sensorsystemen auswerten, durch nichterkannte fehlerhafte Messergebnisse zu minimieren. Aus Kostengrunden kann die Fehlerbeseitigung haufig unter dem Aspekt einer unvollstandigen Fehlerbeseitigung vorgenommen werden. Im Fehlerfall verringert sich somit die Leistungsfahigkeit des Sensorsystems (milde Degradation). Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei der Fehlererkennung von defekten Sensorelementen. Der Grund fur die Wahl dieses Schwerpunktes ist, dass fur Sensorelemente keine herkommlichen Selbsttestverfahren existieren und dass gerade die Sensorelemente einer besonders hohen Gefahr der Zerstorung ausgesetzt sind, weil sie direkt mit der Umwelt in Kontakt kommen. In der Arbeit werden zuerst die Grundlagen zu Sensoren und Sensorsystemen beschrieben. Es werden unterschiedliche Fehlererkennungsmethoden vorgestellt und auf die Notwendigkeiten im Hinblick auf einen Einsatz in Sensorsystemen bewertet. Speziell fur integrierte Sensoren weist die Methode der Selbstanregung des Sensorelementes mittels elektrischer Stimulation eine hohe Flexibilitat auf. Allerdings sind der Selbstanregung durch die begrenzten elektrischen Stimulationsamplituden und den nur geringen Empfindlichkeiten der integrierten Sensorelemente Grenzen gesetzt. Diese Nachteile werden durch die im Rahmen der Arbeit entwickelten Methode der Korrelationsdetektion mit einer festen Stimulationssequenz verringert. Dazu wird das Sensorelement direkt oder indirekt elektrisch mit einer festgelegten Stimulationssequenz angeregt. Bei der direkten Stimulation wird das Sensorelement entsprechend dem eigentlichen Messprinzip angeregt. Bei der indirekten Stimulation erfolgt die Anregung uber die Querempfindlichkeit des Sensorelementes. In einem fehlerfreien Sensorsystem wird die Stimulation des Sensorelementes in eine elektrische Grosse konvertiert und gelangt uber die gesamte Signalverarbeitungskette, wie die eigentliche Messgrosse, zum Ausgang des Sensorsystems. In einem fehlerfreien Sensorsystem ist also die Stimulationssequenz im Ausgangssignal vorhanden. Aufgrund der begrenzten elektrischen Stimulationsamplituden, der meistens geringen Empfindlichkeit des Sensorelementes auf die Stimulation und dem Grund, dass die eigentliche Messwertaufnahme nur minimal gestort werden darf, ist die Amplitude der Stimulationssequenz im Ausgang des Sensorsystems nur sehr gering. Um ein solches kleines Signal zu detektieren, wird ein auf die Stimulationssequenz optimiertes Matched-Filter mit nachfolgendem Schwellwertentscheider eingesetzt. Der Vorteil dieser Fehlererkennungsmethode ist, dass neben dem Sensorelement auch die gesamte Signalverarbeitung auf einen Fehler untersucht und kein Eingriff in diese Kette notwendig wird. Die Funktionalitat der entwickelten Fehlererkennungsmethode konnte an zwei Anwendungsbeispielen, einem Druck- und Temperatursensorelement, demonstriert werden. Am Beispiel des Drucksensorsystems wurden anschliessend zwei Methoden zur Fehlerbeseitigung unter Anwendung der milden Degradation vorgestellt. An extension of smart sensor systems based on industrial requirements for increasing performance and system capability will be examined in this Ph.D. thesis. The extension towards a dependable sensor systems includes additional functions for increasing the reliability. A dependable sensor system contains error detection, error analysis, error removal, and error indication functions. The goal of this extension is to minimize the danger for humans or environment caused by technical systems, which evaluate non-recognized faulty measurement results generated by a non-dependable sensor system. Due to cost issues a full error removal is often impossible. In the case of a detected fault a mild or partial performance degradation may be the result. The error detection of defective sensor elements is the key part of this work. This key part has been chosen because no conventional self-testing strategy for sensor elements are available and defective sensor elements are highly probable because they usually exposed to rough environments. The Ph.D. thesis starts with a survey of integrated sensor systems. Some different error detection methods are presented and analyzed for implementation in integrated sensor systems. The electrical self-stimulation of the sensor element has some advantages special for integrated sensor systems. Due to limited electrical stimulation amplitudes and low sensitivities the self-stimulation of the sensor elements is limited. These disadvantages can be reduced using a new error detection method based on correlation detection of a fixed stimulation sequence. The sensor element is electrically stimulated directly or indirectly using a fixed stimulation sequence. Direct stimulation uses the measurement principle of the sensor element whereas indirect stimulation uses the cross-sensitivities of a sensor element. In a faulty-free sensor system the electrical stimulation is converted by the sensor element into an electrical signal and this is read out like the measurement result by the whole sensor signal processing. Therefore, in a faulty-free system the output of the sensor system contains the stimulation sequence. Due to the limited electrical stimulation amplitudes, the normally low sensitivity of the sensor element for the stimulation sequence, and the only small tolerable disturbance of the measurement process only a low amplitude of the stimulation sequence occurs at the output of the sensor system. To detect such a small signal a matched filter for the stimulation sequence followed by a threshold comparator is used. The advantage of this error detect method is that apart from the sensor element also the complete sensor signal processing is tested and no split of the sensor signal processing is necessary. The functionality of the proposed error detection method has been proven for two examples: 1st a temperature and 2nd a pressure sensor element. Using the example of an integrated capacitance pressure sensor system two methods for error removal with mild performance degradation is presented. [Text] [View with Perseus links] (2.42)
Koester, Oliver; Ein Beitrag zur elektrochemischen Sensorik: Entwicklung und Charakterisierung von planaren amperometrischen Mikroelektroden unter Einsatz statischer und dynamischer Testverfahren . A Contribution to Electrochemical Sensorics: Developement and Characterization of Plain Amperometric Microelectrodes Using Static and Dynamic Test Methods: Vogt, Holger; Prof. Dr.-Ing.; (in German) The increasing demand for chemical and biochemical sensors meets with strong requirements for sensor miniaturization and permanent lowering of costs. Thus, fabrication methods of the semiconductor industry attract manufacturers of chemical sensors. But the advantages of the silicon technologies fail to work, if no tools for waferlevel functional tests of transducers and sensors are available. Within this theses test methods for quality control of ultramicroelectrode-arrays (UMA) were evaluated, including electrochemical impedance spectroscopy (EIS), cyclic voltammetry (CV) and scanning electrochemical microscopy (SECM). Waferlevel tests of glucose sensors were also performed. It was shown, that EIS at very low frequencies in combination with UMA provide an easy and powerful tool for deriving standard rate constants even of very fast charge-transfer reactions. In addition, a single-chip potentiostat was chacacterized and its reliability was demonstrated. Besides the waferlevel yield the most important number in sensor technology is the assembly test yield (ATY). Within the theses a technology recipe for making backside contacts for silicon chips was developed, which promises an increase in ATY. Ein steigender Bedarf an chemischen und biochemischen Sensoren in Verbindung mit dem Streben nach Miniaturisierung und Kostendruck durch kurze Nutzungsdauern lassen den Einsatz von Technologien der Mikroelektronikfertigung mit seinen grossen Potential an massenproduktionstauglichen Methoden attraktiv erscheinen. Die Vorteile der Siliziumtechnik werden jedoch nur dann voll wirksam, wenn neben der gunstigen Herstellung auch Prufwerkzeuge fur den Funktionstest der Transducer und Sensoren noch auf Basis der unzerteilten Wafer zur Verfugung stehen. Der Validierung solcher Prufmethoden widmet sich diese Dissertation, im Besonderen der Qualitatskontrolle an Ultramikroelektrodenarrays (UMA). Zur Bestimmung der charakteristischen Bauteilparameter wurden die elektroanalytischen Messmethoden elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS), Cyclovoltammetrie (CV) und rasterelektrochemische Mikroskopie (SECM) untersucht. Der Ubergang zu entsprechenden Fragestellungen beim vollstandigen Sensor wurde am Beispiel Glukosesensor behandelt. Es ist zudem gezeigt worden, dass die EIS an UMA bei niederen Anregungsfrequenzen die verlassliche Bestimmung der Standardgeschwindigkeitskonstanten reversibler Redoxsysteme ermoglicht. Die untersuchten Prufmethoden machen den Einsatz eines Potentiostaten erforderlich. In der vorliegenden Arbeit wurde ein Single-Chip Potentiostat charakterisiert und seine Zuverlassigkeit validiert und demonstriert. Neben der Ausbeutebestimmung beim Funktionstest auf Waferebene ist bei Sensoren die Ausbeute nach Assemblierung entscheidend. Im Rahmen der Dissertation wurde eine Ruckseitenkontaktierung fur Siliziumchips entwickelt, die eine deutliche Steigerung dieser Ausbeute verspricht. Dazu wurde mit dem anisotropen Ruckseitenatzen ein Verfahren der Silizium-Mikromechanik eingesetzt. [Text] [View with Perseus links] (2.00)
Fremer, Torsten ; Runde, Ingo; Die Juden der mittelalterlichen Stadt Dortmund im Spiegel der Reichs- und Territorialpolitik : von den Anfangen bis zu den Pestpogromen des 14. JahrhundertsJews: Fremer, Torsten; (in German) Umfang und Inhalt der Quellenuberlieferung lassen uns annehmen, dass sich in Dortmund die bedeutendste mittelalterliche Gemeinde der Juden im Bereich des heutigen Ruhrgebiets befand, auch wenn uns keine Angaben uber ihre Bevolkerungsgrosse vorliegen. Ihre Bedeutung spiegelt sich in der Existenz eines judischen Friedhofes, der auf eine zunehmende rechtliche Selbstandigkeit gegenuber der Kolner Muttergemeinde hinweist, sowie einer Synagoge, eines Frauenbades (Mikwe) und des Textes eines in den Dortmunder Statuten uberlieferten Judeneides. Aus anderen Stadten des Ruhrgebiets wissen wir nichts von solchen Einrichtungen. Gleiches gilt fur unsere Kenntnisse uber die Anfange judischen Lebens in dieser Region. Die aufstrebende Reichs- und Handelsstadt Dortmund, an der Kreuzung von Hellweg und einer Fernstrasse aus dem Kolner Becken in den norddeutschen Raum gelegen, bot jedoch eine gute Ausgangsbasis fur die seit dem Ende des 11. Jahrhunderts in nordostlicher Richtung siedelnden Kolner Juden. Diejenigen unter ihnen, welche sich in Dortmund niederliessen, gerieten bald in das Spannungsfeld zwischen koniglichem Anspruch auf das Judenregal, zugestandenen Privilegien der Erzbischofe von Koln, Gewohnheitsrechten der Grafen von der Mark und in steigendem Masse auch Forderungen der Stadt. Ihren Beginn nahm diese Entwicklung, als Dortmund 1248 durch Konig Wilhelm von Holland zum ersten Male an den Kurfursten und Erzbischof von Koln verpfandet wurde [Text] [View with Perseus links] (2.00)
Osswald, Achim; Internet-Ausbildung am FB Bibliotheks- und Informationswesen der FH Koln: (in German) Der Fachbereich Bibliotheks- und Informationswesen der Fachhochschule Koln (bis 31.3.1995 Fachhochschule fur Bibliotheks- und Dokumentationswesen Koln) hat seit 1993 das Thema Internet in Lehrveranstaltungen einbezogen. Seit WS 1994/95 wird systematisch in die Nutzung des Internet eingefuhrt. Diese Veranstaltungen, die auf stetig wachsendes Interesse aus allen Ausbildungsgangen stossen, haben ein dreifaches Ziel: Sie sollen die Studierenden mit dem Internet konzeptionell und praktisch vertraut machen, d.h. in den Umgang mit Internet-spezifischen Software-Tools einfuhren und deren Nutzung selbstverstandlich werden lassen. Die Studierenden sollen bei der konkreten Nutzung der Informations- und Dienstleistungsangebote im Internet Erfahrungen sammeln und so Kriterien fur eine Bewertung der Moglichkeiten zur Informationsbeschaffung bzw. -vermittlung aus und uber das Internet erschliessen. Sie sollen die Studierenden mit dem aktiven Vermitteln derartiger Kenntnisse vertraut machen. Im Zusammenspiel dieser Ziele wird ermoglicht, dass die Studenten die Moglichkeiten und Konsequenzen des Internet fur die Arbeit in BID-Einrichtungen einzuschatzen lernen und auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen diese Sichtweise begrunden konnen. Die Veranstaltungen erwarten von den Studierenden ein hohes Mass an Eigeninitiative und aktiver Beteiligung wahrend und zwischen den Veranstaltungen. Hierdurch fordern sie zusatzlich auch die Ausbildung von Arbeitstechniken und intensivieren die Kommunikation der Studenten verschiedener Ausbildungsgange untereinander. [Text] [View with Perseus links] (13.18)
Benthaus, Alexia; Oper im Unterricht - zwischen Anspruch und Realitat: Moglichkeiten und Grenzen eines multidimensionalen Phanomens: (in German) Obwohl die Oper durch das fur sie konstitutive Zusammenwirken von Musik, Szene und Schauspiel mannigfaltige Zugange fur den Musikunterricht bereithalt, ist sie nach wie vor ein Reizthema fur Lehrende. Die vorliegende Arbeit tragt dazu bei, vor dem Hintergrund aktueller und viel diskutierter didaktischer Stromungen (wie z.B. interdisziplinarer Unterricht, didaktische Interpretation, szenischer Interpretation, Schuler- und Handlungsorientierung, polyasthetische Erziehung) den angemessenen Stellenwert der Oper fur den Musikunterricht im Spannungsfeld von Theorie und Praxis darzulegen sowie Wege zur Uberwin-dung der (immer noch) vorhandenen Abneigungen und Vorurteile zusammenfassend aufzuzeigen. In der Multidimensionalitat der untersuchten Aspekte wird zugleich die enorme Spannbreite und die grosse Vielfalt moglicher Themen deutlich, besonders im interdisziplinaren Unterricht auf der S II.Eine Standortbestimmung der gegenwartigen Bedeutung der Oper fur den Musikunterricht findet in folgen-den Schritten statt: Kapitel 2 bietet zunachst einen Uberblick uber die bestehenden operndidaktischen Posi-tionen auf der Grundlage der Ansatze aus (opern-) didaktischen Schriften. Um den Stellenwert der Oper in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland einschatzen zu konnen, wird in Kapitel 3 analysiert, in welcher Form Opern in den jeweils aktuellen Richtlinien und Lehrplanen aller Bundeslander verankert sind und welche Werke in welchem Kontext (Themenbereiche, asthetische Leitideen etc.) genannt werden. Das Ergebnis uberrascht: Wenn auch nicht alle Bundeslander einen eigenen Bereich 'Musik und Theater' vor-schreiben, so wird dennoch generell Oper in ubergreifende Themenbereiche eingebunden. Handlungsorien-tierte Zugange, szenische Interpretation und vor allem der Besuch einer Auffuhrung sind sogar fur alle Bundeslander verankert. Diese theoretische Fundierung ist in einem weiteren Schritt mit der Unterrichtspraxis konfrontiert worden. In Kapitel 4 wird eine Fragebogenuntersuchung vorgestellt, die u.a. den Stellenwert der zurzeit aktuellen didaktischen Konzepte und Materialien fur die Schulrealitat eruiert und deren praktischer Nutzen fur die Umsetzung von Opern erfragt. Insgesamt hat die Analyse des Fragebogens gezeigt, dass die Oper fur Lehrende der weiterfuhrenden Schulen diskussionswurdig bleibt. Zum einen kann man deutliche Einstufun-gen nach Operngegnern und Opernliebhabern vornehmen, zum anderen ist haufig die Materialfrage in den Vordergrund geruckt worden. Der Unterricht wird von den Lehrenden in erster Linie mit den vorhandenen Schulbuchern gestaltet, obwohl gerade deren Analyse gezeigt hat, dass dort zwar meist ein Kapitel mit Musiktheater und/oder Oper angegeben ist, jedoch oft fur die unterrichtliche Umsetzung lediglich eine einzelne Szene vorgestellt wird (Kapitel 5). Dies ist fur die Konzeption einer Unterrichtsreihe nicht immer ausreichend, auch wenn die methodisch handlungsorientierte und materialintensive Aufbereitung im Vordergrund vieler Schulbuchdarstellungen steht.Artikel gangiger Fachperiodika werden daraufhin untersucht, welche aktuellen operndidaktischen Konzepte in den letzten 10 Jahren (1990 bis 1999) umgesetzt worden sind (Kapitel 6). Leitende Fragestellung war hier, welche Werke fur welche Jahrgangsstufe empfohlen werden und wie ein Zugang zur Oper erreicht wird. Ein wichtiges Ergebnis der Untersuchung ist, dass sowohl fur die S I als auch fur die S II interdiszi-plinare Ansatze sowie Unterrichtsbeispiele auf der Basis von darstellendem Spiel und szenischer Interpreta-tion, die einen gleichermassen kognitiven wie emotionalen Zugang zur Oper zulassen, fur einen Grossteil der genannten Werke bedeutsam sind.Die erarbeiteten Daten werden in Kapitel 7 abschliessend dahin gehend systematisiert, welchen Stellenwert welche didaktischen Konzepte bei der unterrichtlichen Umsetzung von Oper haben. Trotz der ausdrucklich in den Richtlinien und Lehrplanen aller Bundeslander verankerten Forderungen nach handlungsorientiertem und interdisziplinarem Musikunterricht haben sich fur die Praxis bis heute kaum Konsequenzen ergeben. Bestimmt durch Spielplane, Schulbucher, subjektive Vorlieben und vor allem durch das vorhandene auf-bereitete didaktische Material bleibt der Kanon der erarbeiteten Opern recht einseitig: Mozart ist nach wie vor der Opernkomponist fur die schulische Arbeit und seine Zauberflote ist das Universalwerk aller Jahr-gangsstufen. Fur die Mittelstufe sind Porgy and Bess und Die Dreigroschenoper wegen ihrer Nahe zum Song besonders geeignet. Wagner ist vor allem mit Der fliegende Hollander vertreten. Seine grossen Musik-dramen hingegen werden in allen untersuchten Bereichen nicht haufig dargestellt. Eine Gegenuberstellung themengleicher Werke findet nur selten statt: Neben dem Romeo-und-Julia-Sujet wird lediglich noch der Orpheus-Mythos betrachtet. Insgesamt ist meiner Ansicht nach diese Beschrankung auf nur wenige Opern nicht sinnvoll. Interdisziplinare Konzepte, lebensweltlich orientierte Themenauswahl und die Methode der szenischen Interpretation liessen durchaus einen erweiterten Kanon in allen Jahrgangsstufen zu. Hier offenbaren sich deutlich die Grenzen der bisherigen unterrichtlichen Umsetzungen. Um die besonderen Moglichkeiten im Umgang mit dem multidimensionalen Phanomen Oper darlegen zu konnen, muss der Kanon der Werkempfehlungen dringend erweitert werden. Auf der Basis der von mir konzipierten aspektgeleiteten und erfahrungserschliessenden Operndidaktik eignen sich zahlreiche Opern-stoffe, wenn sie vor dem Hintergrund der didaktischen Interpretation (Ehrenforth, Richter) verbunden wer-den mit den Methoden der szenischen Interpretation (Scheller, Stroh, u.a.) und interdisziplinar eingebettet sind (Kapitel 8). Speziell fur die S II sind Konzepte der weiterfuhrenden Arbeit aufgezeigt, deren Schwer-punkt auf einer aspektgeleiteten und erfahrungserschliessenden Umsetzung sowohl ganzer Werke als auch thematisch gleicher Werkausschnitte liegt. Gerade in der gymnasialen Oberstufe konnen lebensweltliche Erfahrungskategorien, die aus der didaktischen Interpretation von Musik gewonnen werden, in Zusammen-hang mit den Verfahren der szenischen Interpretation von Opern sinnvolle Moglichkeiten bieten, um die stets immanenten multidimensionalen Bezuge und interdisziplinaren Aspekte des 'Gesamtkunstwerkes Oper' (- nicht erst seit Wagner muss man von der Oper als 'Gesamtkunstwerk' sprechen! -) fur Schuler interessant werden zu lassen. Die drei Elemente - didaktische Interpretation von Musik, szenische Interpretation von Opern und inter-disziplinare Verschrankung - sind meines Erachtens nach die fundamentalen Bedingungen fur gelun-genen Opern- (Musik-) Unterricht. Die 'Konigin der Kunste' (Walsh, 1997) bietet fur den Musikunter-richt die Chance, die einzelnen Elemente und Dimensionen zu beleuchten, um Lernende zu befahigen, diese Synthese zu durchschauen. Nur vor dem Hintergrund der verschiedenen Einzelkunste kann die Gesamtheit adaquat betrachtet werden und nur aufgrund ihrer Gesamtheit sollte ein Werturteil pro Oper oder contra Oper gefallt werden. Die Multidimensionalitat der Gattung schafft die Voraussetzung fur einen ebenso multidimensionalen Musikunterricht. Dies muss als Moglichkeit begriffen werden und nicht als Grenze! [Text] [View with Perseus links] (11.88)
Geilke, Thomas; Moglichkeiten der Miniaturisierung der NMR fur In-situ-Anwendungen: (in German) In der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung einer in-situ NMR-Sonde beschrieben worden.Diese Sonde besteht aus einem integrierten Aufbau, der ein kleines justierbares Magnetsystem zur Erzeugung des ausseren Feldes und einen miniaturisierten Probenkopf enthalt. Der gesamte Aufbau dieses Prototyps misst 6cm mal 4,5cm mal 4cm.Der Probenkopf selbst ist komplett auf einer Platine aufgebaut und enthalt sowohl den Resonanzkreis als auch die notwendigen Komponenten fur das tuning und das matching auf eine Impedanz von 50 Ohm.Das Magnetsystem ist aus zwei Permanentmagneten aus einer Nd-Fe-B-Legierung aufgebaut, die sich durch eine hohe magnetische Energiedichte auszeichnet. Sie sind in eine selbstgefertigte mechanische Justiereinrichtung eingebaut worden, die es erlaubt, die Homogenitat des Magnetfeldes mechanisch einzustellen. Das Feld, das mit dieser Anordnung erreicht wurde, liegt bei 0,35T (14,9MHz Protonenresonanzfrequenz). Die erreichte Homogenitat lag bei etwa 30ppm.Mit dieser Sonde konnten erfolgreich NMR-Signale aufgenommen werden. Eine Weiterentwicklung zu einer Sonde, die dann auch tatsachlich in eine chemische Apparatur eingesetzt wird, kann in einer nachfolgenden Arbeit betrieben werden.Beim Einsatz eines NMR-Sensors als in-situ Sonde ist es oft von Interesse, schnelle Reaktionen zu verfolgen. Zur Auswertung von NMR-Signalen bei Anwesenheit solcher Reaktionen ist in dieser Arbeit eine Alternative zur gelaufigen Fourier-Transformationsspektroskopie vorgestellt worden.Die Resonanzsignale wurden dabei nicht fourier-transformiert, was zu komplizierten Ubergangsspektren fuhrt, sondern einer Wavelet-Transformation unterzogen. Diese erlaubt eine gleichzeitige Darstellung der Intensitaten als Funktion sowohl der Zeit als auch der Frequenz. Mit dieser Methode ist es moglich, direkt und modellfrei das Zeitverhalten unterschiedlicher Spezies aus einem einfachen FID zu verfolgen.Als Beispielmessungen wurden temperaturabhangig Kernspinresonanzsignale von N,N-Dimethylacetamid aufgenommen. Die Methylgruppen diese Molekuls fuhren einen langsamen 180Grad-flip aus. Die beiden Lagen sind magnetisch zu unterscheiden. Durch eine geeignete Pulssequenz wurde die Magnetisierung einer der beiden Komponenten gesattigt. Aus der Wavelet-Transformierten der Signale konnte erfolgreich das zu erwartende Zeitverhalten der Entwicklung der Magnetisierung abgelesen und mit Literaturwerten verglichen werden.Ein weiterer Bestandteil der Arbeit im Hinblick auf die Miniaturisierung von NMR-Detektionsmethoden war ein Ausblick auf die mechanische Detektion von Kernspinresonanzsignalen. Mit dieser Art der Aufnahme von NMR-Signalen kann die detektierbare Probenmenge drastisch bis in den ng-Bereich reduziert werden. Im Vergleich dazu liegt die Substanzmenge, die mit dem hier entwickelten miniaturisierten Probenkopf erfasst wird, in der Grossenordnung mg. Augenblicklich wird fur die mechanische Detektion eine Anordnung verwendet, die aus einem Kantilever im Mikrometer-Massstab und einem Interferometer besteht. Es konnte gezeigt werden, dass es moglich ist, diesen mechanisch sehr empfindlichen und aufwendig zu handhabenden Aufbau durch einen einfacheren zu ersetzen.Dieser besteht im wesentlichen aus einer kleinen magnetischen Kugel, die im Feld eines Elektromagneten und eines Hilfsmagneten (eventuell noch erganzt durch ferromagnetische Partikel, die den Feldgradienten definiert beeinflussen), gehalten wird. Dieses Halten wird durch eine Regelelektronik bewirkt. Die Kugel, auf die die Probensubstanz aufgebracht wird, verdeckt teilweise den Lichtstrahl einer Miniatur-Lichtschranke, deren Ausgangssignal auf den Eingang der Regelschaltung gegeben wird.Die Schaltung ist so aufgebaut, dass aus dem gesamten Regelkreis ein gedampfter mechanischer Oszillator wird, dessen Parameter sehr frei durch die Beschaltung eingestellt werden konnen.Durch geeignet eingestrahlte RF wird die Magnetisierung der Probe zyklisch variiert, wodurch im inhomogenen Magnetfeld eine ebenso variierende Kraft auf die Probe und damit die Kugel ausgeubt wird. Diese Kraft ist dann der Antrieb des Oszillators, der damit zu einer erzwungenen Schwingung angeregt wird. Diese Schwingung kann direkt aus dem Ausgangssignal der Lichtschranke erfasst werden.Hinreichend kleine Kugeln fur diesen Aufbau standen wahrend der experimentellen Arbeiten nicht zur Verfugung, es konnte aber ein Vorversuchsaufbau erstellt werden, mit dem eine Kugel von ca. 0,7mm Durchmesser mittels eines Elektromagneten und der oben beschriebenen Ruckkoppelung in der Schwebe gehalten wurde. Auch dieser Weg der Miniaturisierung sollte in einer weiterfuhrenden Arbeit verfolgt und ausgebaut werden. [Text] [View with Perseus links] (11.24)
Unbehaun, Axel; Die vegetative Kontrolle der Herzfrequenz und ihre Koordination mit dem respiratorischen System untersucht im Schlafen und Wachen nnerhalb der Pubertaet: Eine zeitreihenanalytische Studie: (in German) Breathing and blood flow interact as two, in series coupled units. To adapt heart beat and oxygen supply, a common coordination is required. Concluded from neurophysiological investigations, there is evidence for the existence of one cardiorespiratory network located in the ventrolateral part of the medulla. Since the physiological mechanisms inside the complex regulatory network are not readily accessible, linear and non-linear methods of time series analysis are a useful approach to investigate cardiorespiratory control. To study normal regulation, 42 healthy children, 11 girls and 31 boys (12-15 yr.), were investigated throughout 24 hours under different states of vigilance: wakefulness at rest, REM, and nonREM-sleep. All participants underwent polygraphic measurements, including ECG, thoracic and abdominal respirograms, electrooculogram, and actogram. To estimate the sympatho-vagal drive to the sinus node, the parameters of heart rate power spectra were calculated. The linear intensity of cardiorespiratory coupling was concluded from the coherence spectra. As to non-linear properties of heart rate, the largest Lyapunov exponents as well as the correlation dimension were determined. Similarly, the correlation dimension of the respiratory signals was evaluated. The total power of the heart rate spectrum was found to be greatest during REM, it decreased during wakefulness and was low in nonREM-sleep. These variations are mainly accounted for by low frequency power. The "complexity" of heart rate, as indicated by the correlation dimension, is diminished during sleep phases, whereas the Lyapunov exponents are less affected. The cardiorespiratory coherence is strongly modulated by vigilance with an increase during nonREM and lowest values during REM. The complexity of respiration was also affected by vigilance. A different behavior of heart rate complexity was found during REM-phases. Concluded from spectral analysis, a specific setting of autonomic heart rate regulation for each vigilance stage can be suggested. A low dimensional deterministic chaos is present in heart rate time series. More independent control loops were found to be active during wakefulness. Revealed by parameters of the non-linear dynamics, different stages of vigilance determine different operating points in the cardiorespiratory coordination. [Text] [View with Perseus links] (2.51)
Hennig, Marina; Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich: (in German) Against the background of a disappearing East German state - a historic event which affected all generations to varying degrees – this study examines the effect that prevailing conditions and the resultant functioning of individuals within the social structure had on people’s approaches to childrearing and to individuality and subordination. The study focuses on three generations whose life courses were or still are closely linked with two world wars, the post-war economic miracle, the division of Germany and major economic and socio-structural changes within Germany. Distinctions are also made between East and West Germany. The three generations are on the one hand described within their respective historical contexts, and on the other examined in the light of the prominent socialisation theories of their time. These include the authoritarianism theory of the Frankfurt School, the theory of class-specific socialisation by Melvin Kohn, and Ronald Inglehart’s theory of value change. These theories are treated as hypotheses, the validity of which is tested by comparing the values identified for the different generations. The family surveys carried out by the Munich-based Deutsches Jugendinstitut form the empricial basis for this work. [Text] [View with Perseus links] (0.95)
Do, Hong Hai; Analyse des SINAUT Spectrum Graphikdatenmodells und Neuimplementierung unter dem Gesichtspunkt der Granularitat und Performanz: In den Leitsystemen werden komplexe Versorgungsnetze auf zweidimensionale Darstellungen abgebildet, um sie zentral und automatisch uberwachen und steuern zu konnen. Die Struktur des elektrischen Netzwerks unterliegt einem standigen Anderungsprozess. Neue Einrichtungen werden installiert, existierende werden ersetzt oder zusatzliche Komponenten werden eingebaut, um bestimmte Umstande zu kontrollieren. Parallel dazu muss die Datenbank des Kontroll systems kontinuierlich aktualisiert werden. Die Anderungen im Netzwerk konnen fur lange Zeit im voraus geplant werden oder auch einfach aus den Modifizierungen im taglichen Betrieb resultieren. Dazu gehoren kleine Anderungen eines Betriebsparameters sowie komplexe Definitionen von neuen Unterstationen. Die Einteilung der Netzfuhrung in Uberwachungs- und Planungsaufgabe bringt die Trennung der Datenbank des Systems mit sich. Die Datenbank fur die Uberwachungsaufgabe wird in Echtzeit betrieben. Die Applikation muss auf alle moglichen Ereignisse im Netz sofort reagieren konnen. Die Datenbank fur die Planungsaufgabe ermoglicht, Anderungen im Netz wahrend des Netzfuhrungsbetriebs in Echtzeit zu simulieren. Ausserdem spielt ihre Standardisiertheit eine entscheidende Rolle dafur, dass die Daten eines kompletten Netzwerks zwischen verschiedenen Leitsystemen exportiert und importiert werden konnen. Die Diplomarbeit befasst sich mit dem SINAUT Graphikdatenmodell, auf dessen Grundlage eine Produktfamilie zur Fernsteuerung und Fernuberwachung von Versorgungsnetzen im Hause Siemens entstanden ist. Zuerst ist zu untersuchen, welche schwerwiegende Nachteile und Probleme die bisherige Modellierung und Implementierung der Reprasentationsdaten der elektrischen Netze auf den Planungs- und Wartungsbetrieb hat und wie man durch neue Modellierung diese Probleme losen kann. [Text] [View with Perseus links] (9.04)
Kochinka, Beate; Inhaltsorientierte Suche nach Multimedia-Objekten: Zu den Anforderungen an Multimedia-Datenbanken gehoert es, qualitativ neue Moeglichkeiten fuer die Suche nach Dokumenten bereitzustellen. In vielen Faellen wuenscht der Benutzer, dass Dokumente anhand ihres Inhalts wiedergefunden werden. Diese Arbeit befasst sich mit dem gegenwaertigen Stand der Technik bei der inhaltsorientierten Suche. Es werden gebraeuchliche Verfahren fuer die Suche nach Texten, Bildern und Videos kritisch auf ihre Brauchbarkeit fuer Multimedia-Datenbanken untersucht. Nicht trivial ist die Entscheidung, wie weit "in die semantische Tiefe hinein" Inhaltsstrukturen aufgebaut werden sollen. Am Ende der Arbeit wird ein Architekturansatz fuer Multimedia-Datenbanken skizziert, der sich insbesondere dem Aspekt der inhaltsorientierten Suche widmet. [Text] (7.86)
Michel, Robert; Erstellung einer Performanceanalyse in einer Tivoli-Umgebung: Die vorhandenen Ansatze zur Leistungsmessung und -analyse sind in ihren Performanceaussagen auf einzelne Komponenten eines Systems beschrankt. So ist die Messung der Performance eines einzelnen Computers, einer Applikation oder des Netzwerkes moglich. Dabei werden aber die in einem komplexen System bestehenden Zusammenhange zwischen den Komponenten ignoriert. Gerade diese sind aber fur die Erkennung von Fehlern und Performanceengpassen wichtig. Ziel dieser Diplomarbeit ist die Erstellung einer Performanceanalyse, welche eine Gesamtaussage uber die Performance verteilter Anwendungen in einer heterogenen Umgebung gibt. Ausgehend von der Leistungsmessung einer Applikation sollen dabei die relevanten (also die Applikation beeinflussenden) Performancedaten der Umgebung in die Analyse einbezogen werden. Um dies zu erreichen, sind drei Teilaufgaben zu erfullen: 1. Messung der Anwendungsperformance 2. Messung der Netzwerkperformance 3. Analyse der Daten In dem ersten Schritt werden dazu die Fahigkeiten und Eignung von ARM (Application Response Measurement) zur Messung der Laufzeit einzelner Transaktionen einer Applikation evaluiert. Dazu wurde ein Testprogramm mit Client/Server-Architektur entwickelt, um Aussagen uber den Ausfwand der Implementierung und das Laufzeitverhalten zu gewinnen. Der zweite Punkt besteht in dem Einsatz von Netzwerkmanagementsystemen zur Gewinnung von Netzwerkperformancedaten. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Beschreibung der Moglichkeiten und Auswahl der relevanten Parameter zur Charakterisierung der Netzwerkleistung. Die dritte Teilaufgabe besteht in der gemeinsamen Auswertung der von den einzelnen Komponenten gewonnenen Daten. Dabei sind sowohl eine statistische Auswertung historischer Daten als auch die Berechnung von Trends wichtig. Fur diese Zwecke wird das Prinzip des OLAP (Online Analytical Processing) vorgestellt und gezeigt, wie sich auf Datenbankebene Vorhersagen berechnen lassen. Als Grundlage fur diese Arbeit dient die Systemmangementsoftware von Tivoli. Dies ergab sich aus der Tatsache, dass diese Arbeit bei der IBM Deutschland Informationssysteme GmbH erstellt wurde. Da sich die getroffenen Aussagen jedoch weitgehend an offenen Standards bzw. allgemein anerkannten Definitionen und Prinzipien orientieren, lassen sie sich einfach auf die Produkte anderer Hersteller ubertragen. [Text] [View with Perseus links] (6.28)
Taddeo, Donat J.,--1946-; Signs of Demosthenes in Cicero's Philippics,--by Donat Joseph Taddeo Jr.: Photocopy. Ann Arbor, Mich., University Microfilms, 1973. 22 cm., Thesis - Stanford University., Bibliography: a?IJN. 120-122. [Text] (9.96)
Preuss, Erika, Knoop-Busch, Hedda.--BeitraI?Kge aus deutschen Festschriften auf dem Gebiet des Buch- und Bibliothekswesens 1947-1965.; BeitraI?Kge zus deutschen Festschriften auf dem Gebiet des Buch- und Bibliothekswesens 1966-1970.: Continues H. Knoop-Busch BeitraI?Kge aus deutschen Festschriften auf dem Gebiet des Buch- und Bibliothekswesens 1947-1965, published in 1970 as no. 3 of the same series., Author's revised thesis (Diplom-Arbeit) 1972. [Text] (9.17)
Nickas, George Demosthenes,--1942-; A theory for the bars of barred spiral galaxies /--by George Demosthenes Nickas.: On spine: Bars of barred spiral galaxies., Photocopy of typescript. Ann Arbor, Mich. : University Microfilms, 1976. 21 cm., Thesis--University of Illinois at Urbana-Champaign., Bibliography: leaves 128-129., Vita. [Text] (8.71)
Scholz, Wolf-Dieter [Hrsg.]; Bildung und Gesellschaft im Wandel: (in German) Die vorliegende Veroffentlichung ist aus dem Symposion "Zwischen Optimismus und Resignation. Perspektiven der Bildungsforschung und Bildungspolitik" hervorgegangen, das im Sommer 1998 vom Fachbereich 1 Padagogik und dem Institut fur Erziehungwissenschaft 1 an der Carl von Ossietzky-Universitat Oldenburg veranstaltet wurde. Mit dem Symposion wurden zugleich zwei Oldenburger Erziehungwissenschaftler und Bildungsforscher geehrt, die im Juli 1998 ihren sechzigsten Geburtstag feierten: Professor Dr. Friedrich W. Busch und Professor Dr. Jost von Maydell. Neben den auf dem Symposion vorgetragenen und diskutierten Beitragen der zur Mitwirkung eingeladenen Kolleginnen und Kollegen wurde die Veroffentlichung um weitere Texte erganzt. Das gegenuber dem Symposium erweiterte Themenspektrum tragt damit der Tatsache Rechnung, dass Friedrich W. Busch und Jost von Maydell in vielfaltigen Kooperationsbeziehungen zu Kolleginnen und Kollegen stehen, die heute an unterschiedlichen Hochschulen tatig sind. Der gemeinsame Bezugspunkt der veroffentlichten Beitrage liegt darin, dass sie das Spannungsfeld von gesellschaftlicher Entwicklung und Erziehungswissenschaft bzw. Bildungsforschung reflektieren. Mit dem nun vorliegenden Band unternehmen die Herausgeber den Versuch, dieses Verhaltnis aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven zu beschreiben und zu analysieren. [Text] (6.17)
Jureit, Ulrike; Konstruktion und Sinn: (in German) Hintergrund ist ein von der Autorin im Rahmen eines Forschungsprojektes 1993 in den USA gefuhrtes Interview mit dem von ihr anonymisierten Juden Hans Wassermann. Daran knupft Jureit ihre methodischen cberlegungen zu biographischen Sinnkonstruktionen, u. a. um die Leistungsfahigkeit der Oral History fur historisch orientierte Wissenschaftsdisziplinen zu belegen und von herkommlichen historischen Archivalien abzugrenzen. Nach Jureit liegt die entscheidende Differenz zwischen letzteren und der "Erinnerungsquelle Wassermann" in der zeitlichen Distanz zwischen "dem Ereignis an sich und seiner Aktualisierung in der individuellen Erzahlung". Zudem ist die Forschung zu dem Ergebnis gekommen, dass fur die Authentizitat einer Erinnerung weniger die zeitliche Nahe zum erzahlten Ereignis, sondern starker die individuelle Wahrnehmungsfahigkeit zum Zeitpunkt des Erlebens sowie die Bedeutung, die der einzelne seinen personlichen Erfahrungen zuspricht, ausschlaggebend sind. Es geht also um den Prozess, durch den historische Ereignisse zu Erfahrungen werden. [Text] (5.39)
Blochwitz, Jan Dipl.-Phys.; Organic light-emitting diodes with doped charge transport layers, alternative/translated: Organische Leuchtdioden mit dotierten Ladungstragertransportschichten: Technische Universitat Dresden, Mathematik und Naturwissenschaften, Physik, Institut fur Angewandte Photophysik (IAPP); (in English) Organic dyes with a conjugated pi-electron system usually exhibit semiconducting behavior. Hence, they are potential materials for electronic and optoelectronic devices. Nowadays, some applications are already commercial on small scales. Controlled doping of inorganic semiconductors was the key step for today's inorganic semiconductor technology. The control of the conduction type and Fermi-level is crucial for the realization of stable pn-junctions. This allows for optimized light emitting diode (LED) structures with operating voltages close to the optical limit (around 2.5V for a green emitting LED). Despite that, organic light emitting diodes (OLEDs) generally consist of a series of intrinsic layers based on organic molecules. These intrinsic organic charge transport layers suffer from non-ideal injection and noticeable ohmic losses. However, organic materials feature some technological advantages for device applications like low cost, an almost unlimited variety of materials, and possible preparation on large and flexible substrates. They also differ in some basic physical parameters, like the index of refraction in the visible wavelength region, the absorption coefficient and the Stokes-shift of the emission wavelength. Doping of organic semiconductors has only been scarcely addressed. Our aim is the lowering of the operating voltages of OLEDs by the use of doped organic charge transport layers. The present work is focused mainly on the p-type doping of weakly donor-type molecules with strong acceptor molecules by co-evaporation of the two types of molecules in a vacuum system. In order to understand the improved hole injection from a contact material into a p-type doped organic layer, ultraviolet photoelectron spectroscopy combined with X-ray photoelectron spectroscopy (UPS/XPS) was carried out. The experimental results of the UPS/XPS measurements on F4-TCNQ doped zinc-phthalocyanine (ZnPc) and their interpretation is given. Measurements were done on the typical transparent anode material for OLEDs, indium-tin-oxide (ITO) and on gold. The conclusion from these experiments is that (i) the Fermi-energy comes closer to the transport energy (the HOMO for p-type doping), (ii) the built-in potential is changed accordingly, and (iii) the depletion layer becomes very thin because of the high space charge density in the doped layer. The junction between a doped organic layer and the conductive substrate behaves rather similar to a heavily doped Schottky junction, known from inorganic semicondcutor physics. This behavior favors charge injection from the contact into the organic semiconductor due to tunneling through a very small Schottky barrier (quasi-ohmic contact). The performance of OLEDs with doped charge transport layers improves successively from a simple two-layer design with doped phthalocyanine as hole transport layer over a three-layer design with an electron blocking layer until OLEDs with doped amorphous wide gap materials, with and without additional electron injection enhancement and electron blocking layers. Based on the experience with the first OLEDs featuring doped hole transport layers, an ideal device concept which is based on realistic material parameters is proposed (blocking layer concept). Very high efficient OLEDs with still low operating voltage have been prepared by using an additional emitter dopant molecule with very high photoluminescence quantum yield in the recombination zone of a conventional OLED. An OLED with an operating voltage of 3.2-3.2V for a brightness of 100cd/m2 could be demonstrated. These results represent the lowest ever reported operating voltage for LEDs consisting of exclusively vacuum sublimed molecular layers. The current efficiency for this device is above 10cd/A, hence, the power efficiency at 100cd/m2 is about 10lm/W. This high power efficiency could be achieved by the use of a blocking layer between the transport and the emission layer., Organische Farbstoffe mit einem konjugierten pi-Elektronen System zeigen uberwiegend ein halbleitendes Verhalten. Daher sind sie potentielle Materialien fur elektronische und optoelektronische Anwendungen. Erste Anwendungen in Flachbildschirmen sind bereits in (noch) geringen Mengen auf dem Markt. Die kontrollierte Dotierung anorganischer Halbleiter bereitete die Basis fur den Durchbruch der bekannten Halbleitertechnologie. Die Kontrolle des Leitungstypes und der Lage des Fermi-Niveaus erlaubte es, stabile pn-Ubergange herzustellen. LEDs konnen daher mit Betriebsspannungen nahe dem thermodynamischen Limit betrieben werden (ca. 2.5V fur eine Emission im grunen Spektralbereich). Im Gegensatz dazu bestehen organische Leuchtdioden (OLEDs) typischerweise aus einer Folge intrinsischer Schichten. Diese weisen eine ineffiziente Injektion aus Kontakten und eine relative geringe Leitfahigkeit auf, welche mit hohen ohmschen Verlusten verbunden ist. Andererseits besitzen organische Materialien einige technologische Vorteile, wie geringe Herstellungskosten, grosse Vielfalt der chemischen Verbindungen und die Moglichkeit sie auf flexible grosse Substrate aufzubringen. Sie unterscheiden sich ebenso in einigen fundamentalen physikalischen Parametern wie Brechungsindex, Dielektrizitatskonstante, Absorptionskoeffizient und Stokes-Verschiebung der Emissionswellenlange gegenuber der Absorption. Das Konzept der Dotierung wurde fur organische Halbleiter bisher kaum untersucht und angewandt. Unser Ziel ist die Erniedrigung der Betriebsspannung herkommlicher OLEDs durch den Einsatz der gezielten Dotierung der Transportschichten mit organischen Molekulen. Um die verbesserte Injektion aus der Anode in die dotierte Lochertransportschicht zu verstehen, wurden UPS/XPS Messungen durchgefuhrt (ultraviolette und Rontgen-Photoelektronenspektroskopie). Messungen wurden an mit F4-TCNQ dotiertem Zink-Phthalocyanin auf ITO und Gold-Kontakten durchgefuhrt. Die Schlussfolgerungen aus den Experimenten ist, das (i) die Fermi-Energie sich durch Dotierung dem Transportniveau (also dem HOMO im Falle der vorliegenden p-Dotierung) annahert, (ii) die Diffusionspannung an der Grenzflache durch Dotierung entsprechend verandert wird, und (iii) die Verarmungszone am Kontakt zum ITO sehr dunn wird. Der Kontakt aus organischem Material und leitfahigem Substrat verhalt sich also ganz analog zum Fall der Dotierung anorganischer Halbleiter. Es entsteht ein stark dotierter Schottky-Kontakt dessen schmale Verarmungszone leicht durchtunnelt werden kann (quasi-ohmscher Kontakt). Die Leistungseffizienz von OLEDs mit dotierten Transportschichten konnte sukzessive erhoht werden, vom einfachen 2-Schicht Design mit dotiertem Phthalocyanine als Lochertransportschicht, uber einen 3-Schicht-Aufbau mit einer Elektronen-Blockschicht bis zu OLEDs mit dotierten 'wide-gap' Lochertransport-Materialien, mit und ohne zusatzlicher Schicht zur Verbesserung der Elektroneninjektion. Sehr effiziente OLEDs mit immer noch niedriger Betriebsspannung wurden durch die Dotierung der Emissionsschicht mit Molekulen erhohter Photolumineszenzquantenausbeute (Laser-Farbstoffe) erreicht. Eine optimierte LED-Struktur weist eine Betriebsspannung von 3.2-3.2V fur eine Lichtemission von 100cd/m2 auf. Diese Resultate entsprechen den zur Zeit niedrigsten Betriebsspannungen fur OLEDs mit ausschliesslich im Vakuum aufgedampften Schichten. Die Stromeffizienz liegt bei ca. 10cd/A, was einer Leistungseffizienz bei 100cd/m2 von 10lm/W entspricht. Diese hohe Leistungseffizienz war nur moglich durch die Verwendung einer Blockschicht zwischen der dotierten Transportschicht und der Lichtemissions-Schicht. Im Rahmen der Arbeit konnte gezeigt werden, dass die Dotierung die Betriebsspannungen von OLEDs senken kann und damit die Leistungseffizienz erhoht wird. Zusammen mit einer sehr dunnen Blockschicht konnte einen niedrige Betriebsspannung bei gleichzeitig hoher Effizienz erreicht werden (Blockschicht-Konzept). [Text] (5.00)
Ellis, Rachel, Blenkle, Martin; E-LIB - One-Stop-Shop fuer Lehre Forschung - Lokale Verwaltung und Marketing von Elektronischen Ressourcen: Staats- und universitaetsbibliothek Bremen; Vortrag zum Workshop: Die Bibliothek im Wandel: auf dem Weg zur digitalen Bibliothek, 14.-15.11.2001, Bremen [Text] (3.23)
Hackmack, Susanne, Wagner, Karl Heinz; Ergativ: Institut fuer Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft; Das Thema des ersten Workshops (07.06.99) lautete v 80;Ergativitaet Workshop war grob in zwei Teile gegliedert: einen eher empirischen Teil, in welchem die sprachlichen Phaenomene anhand entsprechender Beispieldaten vorgestellt wurden, und einen eher theoretischen Teil, in dem es einerseits um die Fragestellung ging, inwieweit das Konstrukt v oll in den Rahmen modernerer Grammatikbeschreibungen integriert sein kann, andererseits aber auch darum, welche Probleme moderne Theorien mit diesem Konstrukt und entsprechenden Sprachen haben. [Text] (3.23)
Straka, G. A.; Forschungs- und Praxisbericht Nr. 1: Auf dem Weg zu einer mehrdimensionalen Theorie selbstgesteuerten Lernens: Universitaet Bremen; [Text] (2.89)
Meiken Falke; Elektronenmikroskopische Untersuchung der Bildung von CoSi$_{2}$-Schichten auf Si(001): (in German) Die Bildung von CoSi$_{2}$ bei der Festphasenreaktion duenner Co-Schichten mit Si(001)-Substraten bei verschiedenen Herstellungsverfahren wird elektronenmikroskopisch untersucht. Die Ergebnisse koennen mit RBS- und XRD-Resultaten korreliert werden. Praeparationsmethoden elektronentransparenter Proben werden erlaeutert. Die gebildeten Silicidschichten werden in bezug auf die enthaltenen Phasen und Orientierungsbeziehungen ihrer Kristallite untereinander und zum Si-Substrat charakterisiert. Es wird gezeigt, dass die Reaktion von Co-Schichten mit Si$_{1-x}$C$_{x}$-Substraten (x <= 0.005) zu einem mit wachsendem Kohlenstoffgehalt steigenden Anteil epitaktischer Kristallite in der gebildeten CoSi$_{2}$-Schicht fuehrt. Die Ursache dafuer wird in der durch den Kohlenstoff behinderten Co-Diffusion gesehen. Die Rolle des Kohlenstoffs bei Diffusionsvorgaengen in Si wird diskutiert. Die Festphasenreaktion der Metall-Doppelschichtsysteme Co/Ti und Co/Hf auf Si(001)-Substraten mit dem Ziel der Epitaxie von CoSi$_{2}$ wird in bezug auf die unterschiedliche Wirkung der Zwischenschichtmetalle Ti und Hf, als Bildner einer Co-Diffusionsbarriere, untersucht. Es werden eine CoSi-Zwischenphase mit Vorzugsorientierungen ihrer Kristallite und die Nukleation des angestrebten epitaktischen CoSi$_{2}$ an der CoSi/Si-Grenzflaeche nachgewiesen. Die hoehere Qualitaet der epitaktischen CoSi$_{2}$-Schichten aus dem Co/Ti/Si-System wird auf eine effektivere Diffusionsbarriere zurueckgefuehrt, welche eine hoehere CoSi$_{2}$-Nukleationstemperatur bewirkt. Die gefundene Silicid-Phasensequenz wird unter thermodynamischen, kinetischen und strukturellen Gesichtspunkten diskutiert. The formation of CoSi$_{2}$ by solid phase reaction using different methods is analysed by means of electron microscopy. The results correspond to RBS and XRD measurements. A description of the sample preparation for transmission electron microscopy is given. The formed silicide films are characterized with respect to the contents of different phases and the orientation relations between their crystallites and between them and the Si-substrate. For the reaction of Co films with Si$_{1-x}$C$_{x}$-substrates (x <= 0.005) it is shown that a rising carbon concentration of the Si-substrates leads to an increasing content of epitaxial crystallites in the CoSi$_{2}$-films formed. The reason for this is supposed to be the limitation of the Co diffusion caused by the carbon. The role played by carbon in diffusion processes in Si is discussed. The solid phase reaction of the metallic bi-layers Co/Ti and Co/Hf with Si(001)-substrates aimed at CoSi$_{2}$ epitaxy is analysed concerning the different effects produced by Ti and Hf as barrier-forming film materials. An intermediately appearing CoSi-phase with preferred orientations of its crystallites and the nucleation of the epitaxial CoSi$_{2}$, aimed at, at the CoSi/Si-interface were found. The higher quality of the epitaxial CoSi$_{2}$ obtained in the Co/Ti/Si-system is attributed to a more effective diffusion barrier in this film system, causing a higher CoSi$_{2}$ nucleation temperature. The found sequence of silicide phases is discussed taking into consideration thermodynamical, kinetical and structural aspects. [Text] [View with Perseus links] (5.17)
Thomas Welzel; Plasmadiagnostische Charakterisierung der Magnetronentladung zur c-BN-Abscheidung: (in German) Die Abscheidung dunner Schichten mit Hilfe von plasmagestutzten Verfahren hat in den letzten Jahrzehnten als Technik zur Oberflachenveredelung und zur Herstellung funktioneller Schichten stark an Bedeutung gewonnen. Die Nichtgleichgewichtsbedingungen im Entladungsraum und an der Oberflache der wachsenden Schicht ermoglichen die Synthese neuartiger Materialien. Dazu gehoren Hartstoffschichten, unter denen das kubische Bornitrid derzeit Gegenstand intensiver weltweiter Forschung ist. Der Abscheideprozess ist ausserordentlich komplex und daher bis heute nicht im Detail verstanden. Eine Optimierung erfolgt daher haufig uber zeitaufwendige Trial-and-Error-Methoden. Mit Hilfe der Plasmadiagnostik sind elementare Prozesse und Teilchen bestimmbar, die Aussagen uber die Teilchenstrome am Ort des Schichtwachstums gestatten. Damit ergibt sich die Moglichkeit der gezielten Beeinflussung und Steuerung der Schichtabscheidung. In der vorliegenden Arbeit wird die zur Herstellung von kubischen Bornitridschichten genutzte Magnetronentladung untersucht. Dabei werden mit der LANGMUIR-Sonde, der optischen Emissionsspektroskopie und der laserinduzierten Fluoreszenz drei plasmadiagnsotische Verfahren kombiniert eingesetzt. Basis der Charakterisierung des Abscheidprozesses sind Untersuchungen zu elementaren Vorgangen in der Entladung. Dabei kann ein starker Einfluss des verwendeten Arbeitsgases (Ar + N2) auf die Anregung und Ionisation der abgestaubten Boratome beobachtet werden. Weiterhin wird ein Einfluss metastabil angeregter Argonatome auf die Anregung der Stickstoffmolekule und hoher angeregter Argonzustande festgestellt. Raumlich aufgeloste LANGMUIR-Sondenmessungen zeigen eine starke Erhohung und Inhomogenitat der Ladungstragerdichte im Bereich vor dem Substrat, die auf ein unbalanciertes Magnetron schliessen lassen. Aufbauend auf den plasmadiagnostischen Messungen wird die Abscheidung der Bornitridschichten beschrieben. Dabei wird besonders auf die Teilchenstrome, die auf das Substrat treffen, eingegangen. Aus dem Ionenstrom und dem Strom der Boratome auf das Substrat erfolgt die Einfuhrung eines Skalierungsparameters, welcher die Bildung der kubischen Phase des Bornitrids beschreibt. Seine Abhangigkeit von externen Prozessparametern wird untersucht. [Text] [View with Perseus links] (5.10)
Uwe Kahler; Die Anwendung der hyperkomplexen Funktionentheorie auf die Losung partieller Differentialgleichungen: (in German) In der vorliegenden Arbeit wird die Methode der Anwendung der hyperkomplexen Funktionentheorie zur Behandlung partieller Differentialgleichungen uber beschrankten Gebieten unter Benutzung einer orthogonalen Zerlegung des Raumes L_2(U) verallgemeinert. Zum einen kann diese Zerlegung als direkte Zerlegung uber dem Raum L_p(G),p>1, verallgemeinert werden, was die Untersuchung partieller Differentialgleichungen uber allgemeinen Sobolev-Raumen W_p^k(G),p>1,k naturliche Zahl, ermoglicht. Dies wird am Beispiel des Stokes-Problems demonstriert. Zum anderen wird ein modifizierter Cauchy-Kern uber unbeschrankten Gebieten eingefuhrt, deren Komplement eine nichtleere offene Menge enthalt. Grundlegende Resultate der Cliffordanalysis uber beschrankten Gebieten werden auf diese Situation verallgemeinert und eine orthogonale Zerlegung des Raumes L_2(G) bewiesen. Diese Resultate werden im weiteren dazu benutzt, das stationare Stokes- bzw. Navier-Stokes-Problem in dem allgemeinen Fall eines unbeschrankten Gebietes zu untersuchen. Im weiteren wird gezeigt, dass sich die entwickelten Methoden auch auf partielle Differentialgleichungen hoherer Ordnung anwenden lassen. Dies wird am Beispiel der biharmonischen Gleichung mit Randbedingungen, die Komponenten in Normalenrichtung und tangentieller Richtung besitzen, demonstriert. Am Ende beschaftigen wir uns mit der Verallgemeinerung der komplexen Methoden von Vekua. Dazu werden hyperkomplexe Verallgemeinerungen des komplexen Pi-Operators untersucht und auf die Losung von hyperkomplexen Beltramigleichungen angewandt. A modified Cauchy kernel is introduced over unbounded domains whose complement contain non-empty open sets. Basic results on Clifford analysis over bounded domains are now carried over to this more general context. In the end boundary value problems, e.g. for the Stokes-system or the Navier-Stokes-system, will be studied in the case of an unbounded domain without using weighted Sobolev spaces. In the latter part of this paper we deal with hypercomplex generalizations of the complex Pi-operator which turn out to have most of the useful properties of their complex origin. Afterwards the application of this operator to the solution of hypercomplex Beltrami equations will be studied. [Text] [View with Perseus links] (4.13)
Medienabteilung; 17. Franzosische Filmtage, Jacques Demy, Dieter Betz, Klaus-Peter Eichele, Tubingen: Festival-TV der 17. Franzosischen Filmtage Tubingen-Stuttgart; 31. Oktober - 2. November 2000: Studiogesprach mit Dieter Betz und Klaus-Peter Eichele; Bericht zur Retrospektive uber Jacques Demy; Filmvorschau., Betz Dieter, Studiogesprach; Demy Jacques, Retrospektive; Demy, Film (1961), Regenschirme von Cherbourg; Demy, Film (1967), Die Madchen von Rochefort; Varda Agnes, Dokumentarfilm: Das Universum Jacques Demys; Eichele Klaus-Peter und Betz Dieter, Studiogesprach; Zuschauer, Anregung und Kritik am Festival; Kino Arsenal, Plane; Festival, Zukunft; Franzosische Filmtage, Statements zur Zukunft; Barr Jean-Marc, Filme: Lovers, Le grand bleu und Too Much Flesh; Masson Laetitia, Film: Love Me [Image] [View with Perseus links] (3.68)
Eigenfeld, Frank, Bohley, Peter; ... : Burgerrechtsbewegungen 1988 - 1990 in der DDR.: Studium Generale Vorlesung im Sommersemester 2000; Mittwoch, 24.05.2000, Begrussung durch Andrea Papst; Burgerrechtsbewegungen 1988 - 1990; Eigenfeld, Vorstellung; Eigenfeld, Vortrag; DDR, Endzeit; Opposition; Menschenrechte, Burgerrechte; Kirche, Anfange der Burgerrechtsbewegung Ende 70iger-Jahre; Offene Jugendarbeit, Bewegung innerhalb der Kirche; Kirchenveranstaltungen; Friedenswerkstatten; Frauen fur den Frieden 1983; Symbol, Schwerter zu Pflugscharen; Armeeeinzug der Frauen ab 1982; Friedensbewegung; Umweltgruppen, Umwelt-Bibliothek; Pressemitteilungen der Gruppen; BLATTWERK, Zeitschrift aus dem Untergrund; Demonstration in Halle 1983; DDR-Oppositioneller, Mustertyp; Kerzen, Symbol des Friedens; Polizeiabtransport, Bild; Kirchenleitung, Druck durch Staatssicherheit und politische Verantwortliche; Initiative fur Frieden und Menschenrechte, IFM; Eingabe 1986 zum 11. Parteitag; Gruppe IFM, Treffen; Zeitschrift, Art. 27 fur einen demokratischen Frieden; Havel, Vaclav, Bild; Zeitschrift, OSTKREUZ; Umwelt-Bibliothek; Zeitschrift, AUFBRUCH; Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schopfung; Wende 87/88; Regierung, politische Stellungsnahme; Luxemburg-Demonstration in Berlin; NACHTGEBETE; Henrich, Rolf, Der vormundschaftliche Staat; Kommunalwahl 1988; Fischer, Menschenrechte; Kelly, Petra; Gerneral a.D. Bastian; Wahllokal Mai 1989; Ausreisewelle 1989; Bohley, Barbel; Havemann, Gartenhaus, Grundung NEUES FORUM; NEUES FORUM, Grundung am 19. September 1989; Pressemitteilung 21.09.1989, Mitteilung des Ministers des Innern; Bericht 13.10.1989, Hauptabteilung 9; Oppositionsgruppen; Halle-Demonstrationen 15./16. Oktober 1989; Visafrei bis Shanghai, Bild; Polizeieinsatz, Bild; Kirchenveranstaltung, Bild; Mahnwachen, Bild; Polizei, Bild; Demo eines Kindes, Keine Samstag-Schule; NEUES FORUM, Wir wollen keinen Stasi; Initiative Frieden Menschenrechte; Demokratischer Aufbruch; DDR, diktatorisches System; Diskussion; SED-Parteitag, Eingabe; Menschenrechte, Einforderung; Volkskammerwahl 18. Marz 1990; Allianz fur Deutschland; Burgerrechtsbewegungen; Bundnis 90; Wolf, Christa, Anschreiben; Sozialistischer Staat; Diktatorischer Staat; NEUES FORUM, erster Aufruf; West-Ost-Kontakte; SED, Kontakte zu Reformer; Menschenrechts-Seminare; DDR-Burger, Mundigkeit; Bundesrepublik, Anschluss der DDR, Beschluss der Volkskammer; Wiedervereinigung; Demokratischer Sozialismus [Image] [View with Perseus links] (2.36)
Krone, Tina, Sello, Tom, Bohley, Peter; ... : Briefe an das NEUE FORUM - Stimmen aus dem Volke.: Studium Generale Vorlesung im Sommersemester 2000; Mittwoch, 31.05.2000, Begrussung durch Catharina Schultheiss; Krone, Vorstellung; Sello, Vorstellung; Krone, Beginn des Vortrags; Neues Forum, Verleihung des Nationalpreises an die Grunder; Havemann, Katja, Witwe von Robert Havemann; NEUES FORUM, Grundungsaufruf; Grundungsaufruf, strafrechtliche Einschatzung; Sassnitz 19. Dezember 1989, Brief an Erika Drees; NEUES FORUM, Ziele; Kottbus 29. September 1989, Brief an Erika Drees; Sozialistischer Staat, Verwirklichung der Ziele; Brief an Kathrin Eigenfeld, Halle, 10. Oktober 1989; Grossenhain 11. Oktober 1989, Brief an Erika Drees; NEUES FORUM, Programm; NEUES FORUM, Brief an Mitbegrunder in Halle 15. Oktober 1989; Berlin Oktober 1989 an Barbel Bohley; Frieden; Soziale Sicherheit; Wiedervereinigung, Spiel mit dem Feuer; Schwerin 20.Oktober 1989, Brief an Christian Tietze Berlin; NEUES FORUM Halle 26. Oktober 1989, Brief; Friedensgebet; Delitzsch 28. Oktober 1989, Brief an Barbel Bohley; Leipzig, Demonstration; Frankfurt/Oder 31. Oktober 1989, Brief an Wolf Henrich; NEUES FORUM, Bekanntmachung; Frankfurt/Oder 31. Oktober 1989, Brief ans NEUE FORUM; Bohley Barbel , Brief vom 29. Oktober 1989; Deutschland-Funk; Ausruf 3. Oktober 1989 - Nieder mit Honnecker - ; Neu-Brandenburg Oktober 1989, Brief an Barbel Bohley; Bohley Barbel, Brief Anfang November 1989; Reisefreiheit; Plauen 3. November 1989, Brief an Barbel Bohley; DDR, Anerkennung; Berlin 17. November 1989, Brief an Barbel Bohley; Ausreise-Regelung am 9. November 1989; Bohley Barbel, Brief Mitte November 1989; Oranienburg 23. November 1989, Brief an Barbel Bohley; Antifaschistischer Schutzwall, Geschichtsklassenarbeit am 10. November 1989; Koln November 1989, Brief an Barbel Bohley; ZDF-Sendung, Leipziger Demonstration 20. November 1989; VPKA, Volkspolizeikreisamt; Gustrow Dezember 1989, Brief an Heiko Lietz; Schwerin Volkspolizei, Chef Generalmayor Richter; Gustrow VPKA, Leiter Mayor Westphal; Schleitz 6. Dezember 1989, Brief an Barbel Bohley; Aussiedler in Thuringen; Partei- und Regierungsausschluss; Bohley Barbel, Brief vom 30. Dezember 1989; Freie Marktwirtschaften; Gesetzgebende Versammlung, Kandidatur; Dalgow 15. Januar 1990, Brief; Modrow, Bezirkssekretar, Stasi; Staatssicherheit 15. Januar, Sturm auf die Zentrale; Berlin 17. Januar 1990, Brief an das NEUE FORUM; Ludwigshafen 16. Januar 1990, Brief an das NEUE FORUM; BRD, Ausverkauf der DDR; Zwickau 6. Februar 1990, Brief an das NEUE FORUM; Ministervereidigung, Deutsches Fernsehen; Ahrdorf 9. Februar 1990, Brief an den Minister; Kohlbesuch am 15. Februar 1990 mit Modrow; Burg 21. Februar 1990, Brief an das NEUE FORUM; NEUES FORUM, Informationsmaterialen zu Zielen und Programminhalten; NEUES FORUM 9. Marz 1990, Brief; Informationen zum Programm des NEUEN FORUMS; Barth 20. Marz 1990, Brief an das Wahlbundnis 90; Diskussion; NEUES FORUM und Demokratischer Aufbruch, Unterscheidung; NEUES FORUM, Grundungsaufruf; NEUES FORUM, Briefbeantwortungen; Erstunterzeichner NEUES FORUM, Namen und Adresse; Stasiaktivitaten, Briefe; Demowelle; Wiedervereinigung, Thema; DDR-Kritiker; Nationalpreis, Nationalstiftung [Image] [View with Perseus links] (2.17)
Srivastava, Anurag; COMPARISON OF TWO ALGORITHMS FOR REMOVING DEPRESSIONS AND DELINEATING FLOW NETWORKS FROM GRID DIGITAL ELEVATION MODELS: Dr. Theo A. Dillaha, Dr. Mary Leigh Wolfe, Dr. Conrad D. Heatwole; (in English) Digital elevation models (DEMs) and their derivatives such as slope, flow direction and flow accumulation maps, are used frequently as inputs to hydrologic and nonpoint source modeling. The depressions which are frequently present in DEMs may represent the actual topography, but are often the result of errors. Creating a depression-free surface is commonly required prior to deriving flow direction, flow accumulation, flow network, and watershed boundary maps. The objectives of this study were: 1) characterize the occurrence of depressions in 30m USGS DEMs and assess correlations to watershed topographic characteristics, and 2) compare the performance of two algorithms used to remove depressions and delineate flow networks from DEMs. <p> Sixty-six watersheds were selected to represent a range of topographic conditions characteristic of the Piedmont and Mountain and Valley regions of Virginia. Analysis was based on USGS 30m DEMs with elevations in integer meters. With few exceptions watersheds fell on single 7.5minute USGS quadrangle sheets, ranged in size from 450 to 3000 hectares, and had average slopes ranging from 3 to 20 percent. ArcView (3.1) with the Spatial Analyst (1.1) extension was used to summarize characteristics of each watershed including slope, elevation range, elevation standard deviation, curvature, channel slope, and drainage density. TOPAZ (ver 1.2) and ArcView were each used to generate a depression-free surface, flow network and watershed area. Characteristics of the areas 'cut' and 'filled' by the algorithms were compared to topographic characteristics of the watersheds. Blue line streams were digitized from scanned USGS 7.5minute topographic maps (DRGs) then rasterized at 30 m for analysis of distance from the derived flow networks. <p> The removal of depressions resulted in changes in elevation values in 0 - 11% of the cells in the watersheds. The percentage of area changed was higher in flatter watersheds. Changed elevation cells resulted in changes in two to three times as many cells in derivative flow direction, flow accumulation and slope grids. Mean fill depth by watershed ranged from 0 to 10 m, with maximum fill depths up to 40 m. In comparison with ArcView, TOPAZ, on average affected 30% fewer cells with less change in elevation. The significance of the difference between ArcView and TOPAZ decreased as watershed slope increased. A spatial assessment of the modified elevation and slope cells showed that depressions in the DEMs occur predominantly on or along the flow network. Flow networks derived by ArcView and TOPAZ were not significantly different from blue line streams digitized from the USGS quadrangles as indicated by a paired t test. Watershed area delineated by ArcView and TOPAZ was different for almost all watersheds, but was generally within 1%. <p> Conclusions from this study are: 1) The depressions in 30 m DEMs can make up a significant portion of the area especially for flatter watersheds; 2) The TOPAZ algorithm performed better than ArcView in minimizing the area modified in the process of creating a depressionless surface, particularly in flatter topography; 3) Areas affected by removing depressions are predominantly adjacent to the stream network; 4) For every elevation cell changed, slopes are changed for two to three cells, on average; and 5) ArcView and TOPAZ derived flow networks closely matched the blue line streams. [Text] [View with Perseus links] (3.79)
Gagné, Marissa Marlene; An Analysis and Critique of DEM Creaion and 3-D Modeling Using Airborne LIDAR and Photogrammetric Techniques: Dr. Randel L. Dymond, Dr. Ronald D. Kriz, Dr. Ray D. Pethtel; (in English) Three-dimensional (3D) visualization is rapidly becoming an important tool for many engineering projects. Accurate digital representations of terrain and ground features are extremely useful for efficient design, communication and data representation in projects involving land development, transportation planning, hydrologic analysis, environmental impact studies, and much more. Within the scope of terrain modeling lie a wide variety of techniques used to build digital elevation models (DEMs). Each approach has inherent problems and difficulties that can alter the accuracy and usability of the DEM produced. The main objectives of this study are to examine the various methods used for the creation of digital elevation models and make recommendations as to the appropriate techniques to use depending on specific project circumstances. Data sets generated using two of the methods, photogrammetry and LIDAR, are used to build digital terrain models in various software packages for an analysis of data usability and function. The key results of this research project are two DEMs of a real-world transportation study area and a set of conclusions and recommendations that give insight into the exact methods to be used on various projects. The paper ends with two short appendices, the first of which discusses several software packages and their effectiveness in DEM creation and 3-D modeling. The final appendix is a flow chart summarizing the recommendations for the seven DEM creation methods. [Text] [View with Perseus links] (2.45)
St. Leger-Demian, Merrill Dina; Urban Rhythms: A School of Music and Mixed-Use Project for Washington, DC.: Susan Piedmont-Palladino, Jaan Holt, Gregory K. Hunt; (in English) I believe that there are certain forces, I call them rhythms, which exist in the urban environment. They are rhythms because they are both physically and perceptually dynamic. These rhythms shape the city, and give character to the different neighborhoods in the city. They help organize the sites in those neighborhoods; they influence the designs of the buildings on those sites, the rooms within the buildings and even the buildings smallest details. Rhythms are found at every scale of design. They exist regardless of language or articulation of the Architecture. They are independent of style or ornament. They are clues for the architect to discover and act upon. They can be anything from actual physical elements, to fleeting emotional ones. They allow projects to be tied intimately to the environment around them. They give the city its fabric. These rhythms are in a constant and dynamic evolution, yet they help produce and enhance something seemingly static - the sense of place, because they are already an intimate part of the place. I believe that architects have the opportunity to capture these rhythms, to manipulate them, and to use them in the creation of places which energize the users experience. In fact, architects have the responsibility to do so in exchange for the priviledge of impacting the development of the city. This project is an exploration of design with these rhythms. [Text] [View with Perseus links] (1.80)
Hua, Xin-Min, Kazanas, Demosthenes, Cui, Wei; Modeling the Hard X-Ray Lag and Energy Spectrum of Cyg X-1: In an effort to model the observed energy spectrum of Cygnus X-1 as well as its hard X-ray lag by Comptonization in inhomogeneous clouds of hot electrons with spherical geometry and various radial density profiles we discovered that: 1) Plasma clouds with different density profiles will lead to different Comptonization energy spectra even though they have the same optical depth and temperature. On the other hand, clouds with different optical depths can produce the same energy spectra as long as their radial density distributions are properly chosen. Thus by fitting the energy spectrum alone, it is not possible to uniquely determine the optical depth of the Comptonization cloud, let alone its density structure. 2) The phase or time difference as a function of Fourier frequency or period for the X-rays in two energy bands is sensitive to the radial density distribution of the scattering cloud. Comptonization in plasma clouds with non-uniform density profiles can account for the long standing puzzle of the frequency-dependent hard X-ray lags of Cygnus X-1 and other sources. Thus simultaneously fitting the observed spectral and temporal X-ray properties will allow us to probe the density structure of the Comptonizing atmosphere and thereby the dynamics of mass accretion onto the compact object., Comment: 8 pages, 5 figures, Tex file, using AAS macro, submitted to Astrophysical Journal (June 24, 1997) [Text] [View with Perseus links] (2.29)
... ; A SAX/LECS X-ray observation of the active binary Capella: We present a SAX/LECS X-ray observation of the active binary Capella, the first coronal source observed in the SAX Guest Investigator program. The analysis of this observation, performed using the mekal plasma emission code, shows that the LECS spectrum is well fit by a two-component optically-thin plasma model. A differential emission measure (DEM) obtained by direct inversion of the X-ray spectrum shows no additional features in addition to the double-peaked structure implied by the direct two-temperature analysis. Such a simple temperature stratification is however not compatible with the EUVE emission from the same object, which is well represented by a more complex DEM, with a power-law-like tail toward the low temperatures. At the same time, the EUVE-derived DEM predicts well the softer part of the Capella LECS spectrum, but it fails to correctly reproduce the higher energy part of the Capella LECS spectrum. Possible causes for this discrepancy are discussed. The coronal metallicity derived from the SAX observation is compatible both with the EUVE-derived metallicity as well as with the photospheric metallicity of Capella, thus showing no evidence for coronal under-abundances., Comment: 4 pages. Accepted for publication in A&A (Letters) [Text] [View with Perseus links] (2.09)
Kazanas, Demosthenes, Titarchuk, Lev G., Hua, Xin-Min; The Duration -- Photon Energy Relation of Gamma Ray Bursts and Its Interpretations: Fenimore et al. (1995) have recently presented a very tight correlation between the spectral and the temporal structure in Gamma Ray Bursts (hereafter GRBs). In particular, they discovered that the durations of the constituent subpulses which make up the time profile of a given GRB have a well defined power-law dependence, of index $\simeq 0.45$, on the energy $E$ of the observed photons. In this note we present two simple models which can account in a straightforward fashion for the observed correlation. These models involve: (a) The impulsive injection of a population of relativistic electrons and their subsequent cooling by synchrotron radiation. (b) The impulsive injection of monoenergetic high energy photons in a medium of Thompson depth $\tau_T \sim 5$ and their subsequent downgrading in energy due to electron scattering. We present arguments for distinguishing between these two models from the existing data., Comment: 13 pages TeX, Accepted for Publication in the Astrophysical Journal [Text] [View with Perseus links] (1.64)